zusammenschrieb des hirnwurms
- loo

- Jan 10
- 19 min read
ich hab mich dazu geknechtet keine instagramstory mehr hochzuladen, solange ich nichts neues für den blog veröffentlicht habe. schlussendlich habe ich mich also dazu bewegen müssen (rein faktisch sitze ich seit 50 minuten unbeschwert im regio der deutschen bahn und habe meinen arsch keine sekunde
bewegt) euch endlich einmal zu schreiben, was ich schon so lange veröffentlichen will:

die ausschnitte verschiedenster texte, welche ich in vergangener zeit verfasst habe. darunter fällt fort folgend verschiedenes. das meiste davon ist bisher unveröffentlicht oder wurde gar nie erst fertiggestellt.
das gibt mir die chance meinen docs aus den letzten monaten nicht hinterher heulen zu müssen und euch mal wieder was vom krieg zu erzählen (texte für die schüler:innenzeitung, welche zu spät eingereicht und damit frist verpasst haben, aber sowieso nicht so knallertexte sind, weil ich ja zb keinen gewaltsamen aufstand oder neue sozialistische schulordnung ausrufen kann, ... etc.).
manche texte sind angepasst für den blog. z.b. sind sie aktueller, lustiger, in lowercase buchstaben, fatale kommasetzung, mehr sinnloses geschwafel, .. you name it!
(obligatorischer hinweis, dass ich mitbekommen habe, dass wix eigentlich wegen bds boykottiert werden sollte und ich mach es immernooooooch nicht. bitte um verzeihung – gibt auch keinen trifftigen grund außer, dass ich wirklich einfach nicht bereit war eine neue seite einzurichten. sg)
habt viel spaß mit den würmern 😊

1. wurm beamtenstatus macht nicht zum pädagogen*
ein lehramtsstudium bietet zwar eine erklärung, weshalb man mehrere stunden am tag, fünf mal die woche, gemeinsam mit kindern und jugendlichen verbringt und diese operativ anleiten kann, ohne, dass es kinderarbeit oder creepy ist,
jedoch stellt sie nicht auch gleich zertifikate des verständnis, der empathie und menschlichen sensibilität aus.
für diesen beitrag ging ich in gespräche mit freund:innen meinerseits, welche ebenso in jenem berufsfeld arbeiten, aber ich reflektier(t)e auch langfristig das verhalten hiesiger lehrkräfte aus einer systemkritischen perspektive. dafür dokumentiere ich nun seit anfang des schuljahres, durch lange krankheitsausfälle mit pausierung, verschiedene vorfälle, verhaltensauffälligkeiten, unterschiede im umgang und empfinden. unteranderem fragte ich mich konkret: wie nimmt hierarchie im klassenzimmer einfluss auf inhalte und das erlernen dieser? ich bemerke dadurch häufiger, wie die gespräche zwischen lehrkraft und schüler:innen, von rollenfigur und zugeschobener verantwortung geprägt, irgendwie unangenehm und unnatürlich sind.
dabei bin ja gerade ich eine person, die offen für debatten ist und besonders dann kritik äußert, wenn meine oder die grenzen meiner schüler:innenschaft übergangen werden.
-und doch kenne auch ich ein paar lehrer:innen, bei welchen ich einfach weiß, dass ich, ob mit lügen oder logik, absolut keine sinnstifftenden gespräche haben werde oder überhaupt zielführend kommuniziert werden kann.
z.b. werden in den big 2025 (*inzwischen 2026) mancherorts wirklich weiterhin samstagvormittage in der schule angedroht und als strafe verordnet, wenn schüler:innen ihre bücher nicht mitbringen, clash royale während der unterrichtszeit spielen oder der benachrichtigungston von snapchat wieder zu laut war.
dabei habe ich, ein ehemaliges opfer des ersten beispiels, früh erkannt, dass nachsitzen wirklich keine pädagogisch-nachhaltige oder wissenschaftlich-gestützte konsequenz ist.
andere situation: vor ein paar wochen saß ich zwischen einer diskussion, bei welcher meine lehrkraft fester überzeugung war, dass alle „alles schaffen können“ und „sie müssen es nur genug wollen“. was eine interessante auffassung und reproduktion eines ungerechten leistungssystems ist, in welchem wir halt „mehr anstrengung“ an den tag legen müssten, um wertvoll sein zu dürfen. in anbetracht dessen ist jene aussage vielleicht also eher schmerzlich fort zu ignorieren- vielleicht ist sie einfach möchtegern-intellektueller ragebait.
manchmal sitze ich im unterricht und vernehme ein „holt den stoff nach dem unterricht nach, wenn ihr es nicht verstanden habt“, woraufhin das kitzeln unter den fingernägeln stetig unangenehmer wird. es ist beinahe unerträglich dieses kitzeln. manchmal spricht es wie in einem sirenenchor zu mir
loo .. .....loooo .. leg..
… deinen kopf auf den … tisch …
mach ein ..... ..... nickerchen … loooo …
manchmal ist einfach ein guter tag um lieber zuhause zu bleiben und genau so wenig zu lernen, mit dem greifenden unterschied, dass ich zuhause lüften kann, wann immer ich mag.

weiteres und letztes erlebnis aus der praxis: meine bwl fachlehrerin ist wirklich zu einem künstlichen ausmaß empört, wenn schüler:innen aufs klo gehen. es tut mir leid (engl.: keineswegs),
aber WIESO wird es immer zu einer debatte, ob jemand aufs klo kann oder nicht? wieso muss jede meldung von „darf ich auf klo?“ immerzu passiv-aggressiv kommentiert werden? digga, in unserer klasse sind fast alle volljährig und sollten selbstbestimmt für fünf minuten kacken können ohne deine erlaubnis?? welches diploma befähigt dich dazu, auf die kontrolle der blasenentleerung anderer anspruch zu erheben? was ist das bestellverfahren dahinter? wieso immer diese witze über künftige klokässchen und dem zeitstoppen?? warum ist dir das so wichtig? wo pädagogischer mehrwert ??
wieso juckt es dich so brutal wer zu welchem zeitpunkt pissen geht? was ist das für eine verlorene debatte??? warum??
ich lasse mich ragebaiten. es gibt noch etliche weitere beispiele von schrecklich unnötigen debatten - und selbstverständlich geht das auch in die andere richtung. aber wichtig bleibt ja nicht nur transparent über solche erfahrungen zu sprechen, sondern auch besserung zu fordern, z.b.: lehrkräfte diskutieren nicht mehr mit schülis, ob sie jetzt pissen gehen können oder nicht, sondern lassen es sie einfach machen, weil alles andere eine ungerechte ausübung von unnatürlicher, fiktiver macht/überlegenheit ist. unkonkreter, aber vielfältig, kann sein: lehrkräfte setzen sich in der oberstufe intensiver mit ihren schüler:innen auseinander und bemühen sich deren interessen unvoreingenommen wahrzunehmen, gar damit ernsthaft zu befassen. ich verlange wirklich alles andere, als die supercell-id meiner lehrpersonen auf untis zugeschickt zu bekommen. ich verlange damit ernsthaft spüren zu können, dass zwischen uns keine machthierarchien bestehen, sondern ein ehrliches interesse am lernen und lehren. stattdessen sind manche flurgespräche das äquivalent zu facebook-kommentarspalten oder klingend wie „die jugend von heute liebt den luxus“, „hat schlechte manieren und verachtet die autorität“, „sie widersprechen ihren eltern, legen die beine übereinander“ und treffender noch „tyrannisieren ihre lehrer“. warum hat aristoteles nicht gegendert? ich mag geschlechterunabhängig miserabel sein und meinen lehrkräften ans bein pissen (zmd. wenn so eine klogang-debatte noch einmal angestimmt wird). man stelle sich vor, wie ich das gegenpol zum dauernden, langweilenden, vor sich her gemurmelte „die jugend ist den ganzen tag am handy, das hat doch keinen mehrwert!“ monolog bin, indem ich rhythmisch „die ü40 säcke maßen sich mehr redezeit an, als sie sinnvoll füllen können“ oder „lehrkraft xy spricht in so einem langsamen und monotonen takt, dass es gleichwertig wäre, wenn ich das von meinem cerankochfeld erklärt bekommen hätte wollen“.
im rahmen der schüler:innenzeitung war ich so diplomatisch, noch mehr, als nur meine eigene (und zufällig auch die einzig richtige) wahrheit anzuhören.
denn ich spüre meine nackenhaare und den schlechten undercut, welchen ich immer mit der küchenschere – halbnackt - ohne spiegel - in meiner trockenen dusche schneide, sich sträuben beim gedanken an die lehrkräfte, welche das jetzt kopfschüttelnd lesen und darum bitten, dass doch endlich ihre perspektive erhört wird (was gar nicht mein journalistisches interesse ist: organisiert euch doch in einer gewerkschaft?).
so seid gehört, ihr tugendhaften, am ende ihrer kapazitäten stehenden, ritterlichen lehrpersonen:
jana lemke, auf instagram @fraeuleinlemke, ist eine lehrerin und freundin meinerseits aus dem schönen kiel. sie schreibt mir„hierarchie im klassenzimmer (abbauen) ist für mich ein wichtiges thema, weil ich finde, dass es keine klassische hierarchie „von oben nach unten“ geben sollte. für mich steht gegenseitiger respekt im mittelpunkt. natürlich ist die lehrkraft in bestimmten momenten weisungsbefugt oder einfach die expertin – und natürlich gibt es auch situationen, in denen regeln durchgesetzt werden müssen, auch im sinne der klassengemeinschaft. aber das sollte meiner meinung nach nie auf disziplin oder machtstrukturen basieren, sondern immer auf einer guten beziehung.meine erfahrung zeigt: wenn lehrkräfte eine wirklich gute beziehung zu ihren schüler*innen aufbauen, können hierarchien automatisch abflachen. und trotzdem bleibt ein wertschätzender, klarer umgang miteinander möglich, da sich alle in ihren rollen gegenseitig akzeptieren.
als lehrerin würde ich mir das wünschen.“
ach, jana.
ich wünsch mir das auch.
respekt ist keine frage des bestands des inventar eigener emotionen, er ergibt sich nicht aus künstlichen und zugewiesenen rollen. sicher sind schüler:innen ebenso in der verantwortung für einen guten umgang miteinander, doch respekt bedeutet mehr als korrekte anrede und gute grußformeln (wurde zu oft gerügt für sowas), sondern auch sinnvolle debatten führen können und passieren lassen, wo sie gerade zwar nicht im lehrplan stehen, aber bedeutsam für gemeinschaftsgefühle und deren fortbestehen sind.

ein weiterer lehrer, lobenswerterweise gewerkschafter (bei der gew) und freund, namentlich steve, antwortet mir mit mehreren minutenlangen audios, welche ich sorgfältig transkribiert und dann gekürzt habe.
da ich gerade diverse textstellen für den blog bearbeite, kopiere ich hier jedoch nun das gesamte transkript rein, gibt ja kein zeichenlimit (LOL).
es ist sinngemäß zusammengeschrieben, weil die meisten reden nicht, wie ich texte schreibe (ohne punkt, komma oder verbindungen):
„das was du ansprichst ist ja eigentlich relativ komplex. ich finde wichtig auf das forderungspapier des bundesschülerbeirat an die bundesregierung hinzuweisen. da wird unteranderem auch ein stärkeres versorgungsnetz für psychisch belastete schüler:innen angesprochen.“
jetzt wollt ihr sicher, dass ich das forderungspapier verlinke... tja, im ice592 ist das wlan leider nicht positiv gestimmt und interessiert daran mir ergebnisse diverser suchanfragen anzuzeigen.
müsst ihr selbst gucken LG
„es ist daher auch nochmal wichtiger zu betonen, dass wir vom kultusministerium einen auftrag bekommen haben, in dem bildung nicht nur im vordergrund steht, sondern auch der aspekt der erziehung – und erziehung erfordert auch, dass man sich zeit nimmt und mit dem erziehungsgegenstand auseinandersetzt. fortfolgend ist aber festzuhalten, dass dieser aspekt mal länger und mal kürzer kommt. in der grundschule hat man zu wenig zeit, in den gemeinschaftsschulen gibt es oft ein eingespielteres coachingsystem, gymnasien lernen dieses system gerade erst kennen.“
steven und ich lernten uns auf einem podium der rosa-luxemburg-stiftung baden-württemberg kennen.
ich erwähnte in meinem publikums-redebeitrag kurz die gemeinschaftsschule, welche ich bis zur 10ten besucht und auf welcher ich meinen realschulabschluss absolviert habe.
steve, welcher teilnehmer auf dem podium war, reagierte darauf beinahe mechanisch (sleeper-agent-ahh) und für den restlichen abend beschäftigte ich uns damit, ihm bilder aus meiner zeit auf dieser schule, welche er kannte, zu zeigen.
er erzählt weiter„ich erinnere mich, dass du und ich bei der veranstaltung der rosa-luxemburg-stiftung auch darüber hörten, wie paradox machtstrukturen sind. zum beispiel fragt man sich bei, von schüler:innen gewählten, vertrauenspersonen zynisch: was sind denn die anderen lehrkräfte? keine vertrauenspersonen? dabei ist vertrauen nicht nur eine 1-person-aufgabe, sondern eine pflicht, welche alle zu erfüllen haben. wir kommen da auch wieder zu den forderungen des schülerbeirats der awarenessarbeit an schulen, dafür sollte es inzwischen auch konzepte geben.“
paradox empfinde ich gerade eher, in welcher funktion vertrauenspersonen an anderen schulen sind? also ich bekomme unsere in allererster linie in verwaltung und koordination der schüler:innenvertretung mit, aber wer bin ich schon um sowas zu wissen (schüler*sprecher).
fort führend hab ich paar notizen zusammengetragen und in sätze formuliert, denn ich hatte anständiges transkribieren wohl zum schluss spontan verlernt gehabt. sorry, steve.
„unsere aufgabe ist das erste mal nicht nur wissensvermittlung, sondern lernbedingungen zu schaffen und sensibel damit umzugehen, dass schüler:innen bei hohem druck (scheidung, todesfälle,…) nicht voll funktionsfähig sein können.
zum lernklima: es braucht auseinandersetzung und sensibilisierung mit den themen der schüler:innen, z.b. ein feingefühl über sensible themen (freitod), dafür braucht es sichere zwischenmenschliche beziehungen mit den schüler:innen.
entscheidend für den lernerfolg sind nicht nur fachliche kompetenzen, sondern auch berücksichtigung sozioökonomischer umstände der lernenden.
ommeinen augen braucht es mehr sozialpädagogik und weiter- und ausbildung für lehrpersonal.des weiteren herrscht im klassenzimmer die frage, welches prinzip sinnvoll für die gemeinschaft, schüler:innen und lehrkräfte ist. das kann vom typischen klassenlehrer:innenprinzip oder klassenlehrer:innenstunden, zu coaching und weiterem gehen.
angriffspunkte sehe ich als überwindbar oder zmd. anstrebenswert zu verändern.
das kultusministerium muss den immer mehr werdenden stoff in den fächern und dopplungen abbauen,es braucht den mut übergeordneter instanzen um freiräume zu schaffen und vorher genannte prinzipien auch im schulcurriculum zu verankern,
und der freitag kann sinnvoll genutzt werden um inhalte zusammenzufassen und damit niemanden aus den augen zu verlieren.“
ja, rede. löwe.
pädagogik bedeutet mehr als einzig eine schulordnung manisch rekapitulieren zu können oder einen lehrplan lückenlos und perfekt getaktet zu bekommen.
die schule darf und muss mehr sein.
sie muss ein ort der kommunikation sein und in meiner utopie muss sie auch leben, dass eine begegnung auf selber „augenhöhe“ essentiell ist und einzig dazu beiträgt, dass kritik ernsthafter und debatten nachhaltiger sind.
ist das beste korrektiv für dieses bislang bildungsungerechte und brüchige system einfach eine solidarische praxis?
wo es einen weiteren text zu „solidarischer praxis“ bedarf, habe ich nicht vorschnell antworten zu geben.
und selbst wenn, keineswegs reicht ein prozess „von unten“ für eine veränderung, welche erschaffen wurde „von oben“.
in einem guten system sind schüler:innen wissenshungrig und neugierig, keine funktionsnotwendigen objekte, welche im hamsterrad des lebens in arbeit zu versinken haben.und auch sind lehrkräfte nicht einzig instrumente des landeskultusministeriums, sondern vertrauenspersonen und vermittler:innen ziviler theorie.
ein gutes system ist ein anderes.
bildungsgerechtigkeit means antikapitalismus.

2. wurm
notiz vom 28. november 2025, getitelt „gedanken ohne text“
unbemerkte held:in
- im bus den haltestopp drückt vor dir
- oder wer im schulhaus die schweren eingangstüren kurz offenhält, damit du noch durchhuschen kannst
- gleiswechsel durchgibt, also übers ganze gleis schreit oder alle anspricht
- jemand schlafenden im zug aufweckt, kurz vorm letzten halt, wobei ich einmal beim nächsten halt wecke und dann frage, wo die person raus muss
- sanifair tür bzw. drehkreuz offenhalten
- jemand der mir an der kaffeestation auch einen deckel mitbringt
- wenn meine freund:innen schneller als ich ihre bankkarte zücken um unsere bestellungen gemeinsam zu zahlen
- mein schatzmeister saß einmal noch lange mit mir im auto, weil es draußen regnete und mein schienenersatzverkehr-bus noch nicht da war
- jalousine im klassenzimmer runtermachen, wenn die letzte reihe von der sonne geblendet wird
- gäst:innen bei mir die anfangen geschirr zu spülen um mich zu entlasten
- der bahnfahrer der abends anhält und die schranke hochmacht, damit ich sicher über das gleis komme
- meine paketannahmestelle macht geldüberweisungen ins ausland und sichert damit vielleicht ganze existenzen

3. wurm
laktose
wir lieben einander nicht mehr, aber ich erinnere mich für immer an deine laktoseintoleranz.
vielleicht muss eine breite auseinandersetzung mit dem wort „liebe“ geführt werden, doch seh ich mich darin nicht beteiligt.liebe ist einfach ein empfinden, gar kein wissen.
es ist auch nichts per se romantisches, sondern kann auch äußerst platonisch sein.
was ist platonik? ich liebe meine freund:innen und das ist romantik.
ich werde diesen einen menschen niemals vergessen, auch wenn mir langsam schwindet, was uns miteinander verbunden hat.du bist laktoseintolerant,ich bin es auch.

4. wurm
„kullis statt kugeln ; bundeswehr an orten ziviler transformation und unter junger gesellschaft."
wer sich wundert:„euch“ sind die schüler:innen, welche die artikel innerhalb der schüler:innenzeitung lesen (maximal die redaktion und paar lehrkräfte, welche sich bisschen zu gerne mit uns über texte streiten).
ausschnitt: die aktuelle bundesregierung unter kanzler friedrich merz, bestehend aus christlich-demokratischer (LOL) union und der sozialdemokratischen (LOL) partei, welche verteidigungsminister boris pistorius stellt, brachte zuletzt entwürfe eines wehrdienstgesetz in den öffentlichen diskurs. so ist dafür der angriffskrieg gegen die ukraine, welche potentieller partner durch das nato-bündnis ist und innerhalb europäischer grenzen liegt, mitunter tragend.die wehrpflicht wurde einst nach den spannungen des kalten kriegs eingeführt, um die verteidigungsfähigkeit der bundeswehr zu sichern.
im märz 2011 wurde sie aufgrund geopolitischer veränderungen und ressourceneinsparung ausgesetzt. seither gibt es die option einer freiwilligen musterung im kontext einer berufsarmee.
ende august hatte das bundestagskabinett das „wehrdienst-modernisierungsgesetz“ beschlossen, welches auch eine verpflichtung an der waffe vorsieht, wenn die „verteidigungspolitische lage“ das fordert. wer entscheidet wann diese lage eintrifft, wird nicht spezifiziert.
das bedeutet, dass jugendliche mit männlichem geschlechtseintrag geboren nach dem 31.12.2007 einen fragebogen der bundeswehr ausfüllen müssen, ab sommer 2027 soll die musterung dann auch verpflichtend sein. es ist bereits bekannt, dass bei nicht-ausfüllen hohe monetäre strafen anfallen können.
für mich kommen da große bedenken auf.
in erster linie erkenne ich, dass hier schritte für die wiedereinführung einer wehrpflicht eingeleitet werden. dabei lehnt die mehrheit junger erwachsener (57% der 16- bis 25-jährigen, greenpeace) nicht nur eine rückkehr ab, auch würden (54%) einen dienst an der waffe verweigern.
der diskurs darüber wird nicht nur als ungerecht und distanziert, sondern auch als persönliche bedrohung wahrgenommen.ob entscheidung über losverfahren, alle geschlechter zur musterung zulassen oder alternative pflichtdienste (am ende steht man dann nicht als soldat:in, sondern sanitätssoldat:in, auf dem schlachtfeld):es kann nicht fair sein, wenn reiche und alte über unsere zukunft entscheiden, im gewissen, dass sie im notfall mit ihren kindern in gut ausgestatteten bunkern sitzen.
junge menschen werden emotional erpresst, wenn ihnen erzählt wird, dass sie damit „dankbarkeit gegenüber dem staat“ ausdrücken sollen.
dankbarkeit für keine vorsehbar existenzsicherende rente, keine guten ausbildungs- und arbeitsplätze, kein ausgebauter bahn- und busverkehr, keine kulturräume und keine entscheidungskraft? das ist keine sinnvolle perspektive.
nachweisbar nimmt bei jungen menschen eine angst vor krieg und gewalt zu und parallel dazu steigen psychische belastungen und krankheitsbilder an.
jetzt sind diese auch besonders anfällig für gewalttraumata, die dunkelziffer bei bundeswehreinsätzen wird extrem hoch geschätzt und im ergebnis aber kaum diagnostiziert.
strukturen wie die bundeswehr sind zudem bekannt für ihre hierarchien, damit einhergehend auch missbrauch von macht, korruption, dem wachsen von rechtsterroristischen gruppen und geschlechtsspezifische gewalt.
na, ist das jetzt ein ort, wo wir menschen hinsenden können, die noch gar keine richtige zukunftsperspektive haben? alle wollen in einem sicheren land leben, ich auch.
aber sicherheit kann nicht heißen, dass die junge gesellschaft, die sowieso kaum gesellschaftliche und finanzielle anerkennung bekommt, pflichtdienste leisten muss, dann gewalt in der kaserne erfährt oder dann meldungen durch unsere schule gehen, dass mitschüler:innen ermordet in gräben gefunden wurden.
und nicht nur ich sehe das so:
jugendverbände, gewerkschaften, friedensgesellschaften, menschenrechtsorganisationen und eine statistische mehrheit von euch fühlen das gleiche.
deshalb müssen auch die in verantwortung gezogen werden, die über unsere köpfe hinweg entscheiden, schlussendlich aber selber nicht betroffen sind.
auch eine schule ist da mitgemeint.
alle sollen individuell entscheiden, ob sie zur bundeswehr wollen.
aber pflicht, geldprobleme und ein schlechtes gewissen sollen dafür nicht verantwortlich sein dürfen. der schützengraben ist kein sicherer ort für menschen, die noch ein ganzes leben vor sich haben.“

ausschnitt an dieser stelle vorbei, jedoch fahre ich aufgrund redaktioneller und subjektiver hinweise noch fort mit diesem wurm:
ich finde die bundeswehr ist ein gruppe von circle-jerks, mobbern, rechtsextremer, sexualstraftäter, incels, waffenfanatiker und der ein oder anderen frau.
alles was sie verkörpert geht gegen meine werte und dem, was ich für freiheit halte.
meine freiheit ist mehr als imaginäre grenzen und dem deklarieren von menschen als „illegal“. auf dieser welt sind entweder alle oder keiner illegal.
meine freiheit ist nicht geschützt mit der nato oder der europäischen union, solange sie nicht die freiheit aller schützt.
solange frontex weiterhin menschen gefesselt ins wasser wirft, staatsoberhäupter europäischer staaten an landesgrenzen den bodensatz der menschenfeindlichkeit als camps errichten, solange diese nation waffen versendet und von morden profitiert bin ich NICHT frei.
ich will keine scheinheilige freiheit auf dieser basis, noch möchte ich solche jemals diese nation mit der waffe verteidigen.
die deutsche rüstungsindustrie ist eine kriegsindustrie, lobbyistische parteien und funktionsträger:innen zetteln konflikte an und gehen über leichen.
die regierung besteht aus karrieristen, die grünen haben kein interesse an einem wahren frieden, die spd beweist seit etlichen jahrzehnten die verräterpartei zu sein, die cdu als „steigbügelhalter“ zu bezeichnen verniedlicht die realität davon, dass merz und sein stetig wachsender rechter flügel rassistisch und faschistisch ist.
schulen verchecken jegliche ihrer verantwortungen, wenn sie irgendwelche soldat:innen vor schüler:innen stellen und diese von ihrer verpflichtung bei der bundeswehr als „normale arbeit“ und „im auftrag des staates“ berichten lassen. in freiburg haben wir gesehen, was mit schüler:innen passiert, die mit solch einer propaganda nicht einhergehen.
es ist keine normale arbeit.
richtig bleibt jedoch: im auftrag des staates wird normalisiert, dass junge menschen auf ihresgleichen mit scharfer munition schießen und dabei sterben oder jemanden töten.
dieser staat ist das trauma in unseren seelen, wie er es in seiner geschichte auch schon immer war.

5. wurm
17. dezember
auf dem heutigen heimweg
erzähl ich die geschichte eines menschen, welcher gerade aus der stadt auszieht.
und im wohnzimmer seines nachbarn, einen wohnblock weiter, steht ein wirklich schönes, hölzernes klavier.
der schreibtisch ist zugekleistert, das licht ist angeschalten,
aber der nachbar bleibt mir unauffindbar.
ein grelles licht blendet mich und ich belausche die gespräche unbekannter.
"der konflikt ergibt sich daraus-" und erlischt dann, denn ein wagen der polizeibehörde streift durch die innenstadt schnurrstracks an ihnen und dann mir vorbei.
das gespräch verlagert sich in die ferne und einzig die vans eines fremden quietschen, mit jedem schritt etwas lauter auf dem nassen asphalt, bis sie es nicht mehr tun und er um die ecke verschwindet.
der wenig kalte regen tropft von meinem brillengestell, von meiner nase, vom himmel.
und meine bahn fährt in einer viertelstunde.
auf der gegenüberliegenden straßenseite lachen ein paar junge frauen, die gabriel gonzales version von "it's the most wonderful time of the year" tänzelt sich durch meinen linken gehörgang.
vor der sparkasse stehen zwei bekannte gesichter und ich gehe an ihnen vorbei, als wären sie es nicht. ein paar minuten später begegne ich einem der beiden wieder, dieses mal winke ich freundlich und er erwidert.
wie wenig eisig dieser dezember ist und doch so ruhig wie immer.
heute begegne ich niemandem mehr,
irgendwann bin ich nämlich endlich daheim und kurier mich aus.
ein bisschen ruhe von all der ruhe.

6. wurm
23. august
deutsch bist
denk ich an deutschland in der nacht
bin ich um meinen schlaf gebracht.
ich hatte in vergangenen wochen viel über mich und meine wurzeln nachgedacht.
und diese frage nach meiner herkunft und meinem dasein war einst einfach:
wenn ich auch meine sprache und meine aberglauben mit anderen klimatischen und kulturellen umständen teile, so liegt mein herz, wie ich nachts im eigenen bett, in deutschland.
ich kenne keine andere kindheit, deshalb ist es schwierig gewesen akzeptieren zu müssen, dass ich nicht die eines deutschen kindes hatte.
die deutschen kinder müssen nicht aufs arbeitsamt mit mama, müssen nicht mit zum arzt, müssen keine termine mit der anwältin dolmetschen.
sie müssen nicht im ausländeramt für die ausländerangelegenheiten übersetzen, denn sie kennen jene ausländergelegenheiten nicht.
ich glaubte immer deutscher zu sein, weil ich die sprache doch so gut beherrsche- weil ich mich selbst artikulieren konnte, wie wenig andere deutsche.
ich kann so gut deutsch sprechen und alles sprachlich ausdrücken,
doch ich habe es nicht getan. ich schweige.
ich stelle mir seit jahren fragen zu nation und herkunft.
ich frage mich, wie mein leben beeinflusst wurde durch die unmündigkeit, welche meine mutter bereits ihr leben lang in deutschland kettet.
ich frage mich, wie unendlich viele gefühle sie nicht ausdrücken kann und wie oft ich sie missverstanden habe. die frau, welche eine sprache voll liebe und metaphern, mit naturelementen, religiösen symbolen und mit familiären verpflichtungen geschmückt, spricht.
ich frage mich, wie oft ich missverstanden wurde oder einfach geglaubt wurde, dass ich es missverstehen würde.
ich, welche die gefühle meiner mutter nie in worte, nur in sie umschließende arme und küsse auf ihre zarte stirn, formulieren kann.
aber auch, wenn ich einen rückblick auf aktualitäten beruhend gerne analysieren würde, so sollte ich vermutlich nicht.
denn das ist kein wissenschaftlicher bericht, sondern schlicht ergreifend mein leben.
ich bin kein wissenschaftler, ich bin migrantisch.

es ist samstag. ich komme eine halbe stunde nach mitternacht am berliner hauptbahnhof an, fahre in ein hostel nahe ostkreuz und liege in einem bett, darin bis zwei uhr wach.
zu dem zeitpunkt des verfassens dieser passage, sitze ich auf der fensterbank des rosa-luxemburg-saal im karl-liebknecht-haus inmitten der wundervollen deutschen hauptstadt.
ich blicke aus dem fenster heraus und auf dem spielplatz gegenüber ereignet sich eine art nachbarschaftstreffen. die kinder spielen und laufen herum, packen sich mal zu grob an und müssen dann von ihren eltern wieder hoch- und fortgehoben werden.
mich umschließt eine schalldichte mauer, welche nie gefallen ist.
ich fühle mich seit tagen müde.
ich fühle mich seit tagen unzugehörig.
ich fühle mich, als überstrecken sich diese tage schon seit jahren.
als ich mit meiner mutter an einem 14. tag eines sommermonats im regen vor einem frauenhaus stand, fing ich an meiner mutter zu lauschen und alles gesagte, noch einigermaßen ungeübt, für die mitarbeiter und neuen mitbewohnerInnen auf deutsch zu wiederholen.
als der krankenwagen das erste mal seit des umzugs vor unserer tür stand, fing ich an in der notaufnahme zu übersetzen. es war schwierig zu weinen – vor notfallsanitäterInnen und den müttern samt ihrer kinder, welche anders nicht konnten.
solche situationen erinnern mich bis heute an einen tag vor 2014.
meine schwester und ich saßen kniend vor dem sofa unseres wohnzimmers, auf dem leidklagend, in schmerz getränkt, meine mutter lag. mein vater telefonierte im hintergrund des geschehens eines wirklich späten abends einem krankenwagen hinterher. meine schwester und ich, hand in hand, fürchteten und verloren uns in den besorgten tränen der jeweils anderen. in welcher sprache ich mich ausdrückte, weiß ich inzwischen gar nicht mehr. „bitte stirb nicht mama“ ging durch die kühle luft.
meine mutter überlebte es,
doch bis heute spüre ich die kälte, welche mich diesen wirklich späten abend in form kühler luft umringte.
die kälte, welche meinen mund verließ und meine seele umschloß, als ich diese worte ausgesprochen habe.
zwischen der ersten und dritten klasse, plante mein religionsunterricht einen ausflug auf den, von unserer grundschule, gegenüberliegenden kirchturm.
ich saß eine gewisse zeit, während des religionsunterricht, außerhalb des klassenzimmers. schließlich war ich ungetauft, das werk eines sich selbst als antichrist bezeichnenden vaters. an manchen tagen stolperte ich meiner mutter in den tempel hinterher und sprach aus einem thailändisch-buddhistischen gebetsbuch,
wenn ich auch in anderen situationen weinend, verloren im flur während meines sportunterrichts, nach der gnade des christlichen gottes rief. vielleicht rettete er mich. doch er konnte nicht anders, als mich anzuschweigen.
die schule bemühte sich in meiner erinnerung nicht darum, mit meiner mutter über den kirchturmausflug zu sprechen, jedoch vermute ich, dass sie das im rückblick anders bewerten würden.
ich durfte nicht mit auf den kirchturm und verabschiedete meine klasse vor dem schulgebäude, welches wir uns teilen sollten. die lange straße lief ich, wie ein verlorener hund, weinend entlang und begegnete, samt fahrrad, meiner mutter, wie sie an der ampel der großen kreuzung endingens steht.
meine mutter betonte mehrfach, dass sie mir den ausflug erlaubt hätte. sie betonte, dass sie nicht gefragt wurde. sie wollte an der ampel umdrehen und sich bei der lehrkraft beschweren,
doch ich schämte mich.
sie betonte ihre worte, aber ich brachte keines selbst heraus.
die frau, samt ihres fahrrads, begleitete mich bis in die eigene wohnung, wo sie mir etwas leckeres kochte und meine trauer heilte. das essen einer mutter, welche sich nie entschuldigen könnte mit worten, sondern wohl einzig mit ihrer kochkunst, ist der heil jeder gebrochenen kinderseele. kinderseele unabhängig des wirklichen alters.
kind meiner mutter bin ich, weil ihr essen mich dazu macht.

den konflikt die pointe bei rassistischen witzen zu stellen ist oft jenes essen gewesen, seltsamerweise bei mir aber auch etwas, womit ich mich geehrt habe. schließlich hat man mich anerkannt, mich gesehen.
ich war mein ganzes leben lang immer ein witz. oder zumindest eine witzfigur.
wie oft ich meine identität im zusammenspiel mit meinen emotionen verbogen habe um lustig zu finden, wie andere mich nennen.
von rassistischen catcalls, von „schlitzauge“ oder „ching chang chong“, von sexualisierung und der frage, ob ich ein ladyboy sei, machte ich alles mit im sinne der freundschaft mit pubertierenden jungs.
das erzähle ich, weil wichtig ist, wie meine migrantisierung mutmaßlich dazu beigetragen hat, wie ich freundschaften oder andere konstellationen an beziehungen führe.
so ist in der grundschule einmal etwas sehr prägendes an meinem geburtstag passiert.
ich wollte an diesem geburtstag, dabei hatte ich eigentlich freundliche freunde, mit den beliebteren mädchen in einer bewegungspause spielen. aus diesem grund ging ich zu ihnen hin, bat um das mitspielen und fast forward liesen sie mich die ganze pause, welche für ein kind eine ewigkeit sind, alleine draußen stehen und auf sie warten. im kontext meines geburtstags hatte ich zudem süßigkeiten dabei, von denen sich in der zwischenzeit reichlich bedient wurde.
bis heute frage ich mich, ob sie einfach nur gemeine kinder waren oder ob sie nicht einfach gemeine weiße kinder waren. ob deren aktionen auf ihrer abneigung gegenüber migra-personen beruht oder ob ich mir unabhängig davon mobberinnen gesucht hatte, konnte ich damals gar nicht und heute gerade mal kaum einordnen.
weil, ich glaub nicht, dass die einfach racist waren. aber ich weiß, dass sie mich für komisch hielten. wer meine mutter ist, was für eine sprache ich da rede, wieso mein essen so riecht.
tarek von kiz sagte in „letzte chance“ so etwas wie „darf man seine eigene mutter hassen, weil sie zu schwach ist [um ihn zu verlassen]“.
darf man seine eigene mutter hassen, weil sie sich selbst nicht mehr befreien will?
gar nicht mehr fliehen will? gar keine veränderung sucht?
wir stagnieren.
und es interessiert niemanden. wir sind nur die leute aus dem steinenbühl.

7. wurm
das fremde familienmitglied. meine familie ist irgendwie klein und überschaubar, aber auch recht groß und wirr. ich pflege zu den meisten eine freundliche, teilweise schwierige beziehung. ich mache diese beziehungen schwierig, denn ich komme nicht so gut mit familiärer nähe klar. ja, das essen ist gut. aber sonst verstehe ich nicht, wieso ich auf deinem geburtstag bin. im april/mai des vergangenen jahres traf ich das erste mal seit der hochzeit meiner cousine, davor dem geburtstag meiner tante und dann meiner kindheit (keinerlei erinnerung, das ist nur von erzählungen) meinen cousin. und zwar mit voller absicht. wir setzten uns an eine mauer und tranken ein bier, redeten viel, nett und ich war sehr ehrlich. es ist schwierig über den tod meines vaters mit den familienleuten zu sprechen, denn sie werden nie mein bild von ihm verstehen können und das sie ein anderes haben, dass kann ich nicht gut verkraften. jetzt ist januar und ich habe meinen cousin seither ein paar mal noch getroffen, aktuell schreibe ich diesen blogeintrag um vier uhr auf seiner couch fertig. bevor ich den laptop aufgeklappt habe, kam mir ein gedanke für den letzten wurm auf: das fremdeste familienmitglied, denn er zog vor vielen jahren weg, wir hatten nie großartig miteinander zutun, ich kenne ihn eigentlich erst seit april/mai, ist der mensch, welchem ich am meisten vertrauen schenke. das liegt nicht unbedingt daran, dass die anderen nicht vertrauenswürdig wären oder dergleichen, sondern, dass es gut ist mit jemandem zu sprechen, der ähnlich abgekapselt vom rest ist. "rest", so als wäre ich nicht ein überbleibsel, während alle kollektiviert sind. während ihre narrative weiterleben. wie sie da bleiben. während ich fortgehen will.
das fremde familienmitglied.
das nächste werde wohl ich sein.




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